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Tierschutz

 

Die Indianer sprachen einst sehr weise Worte, jene ich mich auch annehmen mag, denn ich kann sie verstehen.

Ich habe es mir seit meiner Geburt, seit ich denken und fühlen kann zur Aufgabe gemacht Tiere zu schützen, zu achten und ihnen mit dem zu helfen, was in meiner Macht steckt. Die Möglichkeiten werden immer größer, die älter ich werde, merke ich. Und dass ist gut so. Ich bin zufrieden und glücklich. Mittlerweile lebe ich auch seit einigen Jahren ohne Fleisch, weil ich es ethisch nicht vertreten kann, etwas zu Essen, was ein Gesicht hat, was einmal lebte und was sicher nicht geboren wurde um zu sterben. Auch wenn dies die Überzeugung von Züchtern sein mag, so ist meine eine andere. Ich akzeptiere, dass manche mich da nicht verstehen können. Ich erwarte auch nicht, dass sie dies tun. Es ist solang okay, wie ich zu mir selbst ehrlich bin, zu mir und zu jenen Wesen, für die ich es tu. Ich habe meine Überzeugung und meine Wahrheit dazu. Durch und mit den Tieren bin ich in jeglicher Hinsicht viel gewachsen.

Ich brauche die Tiere und ich denke und weiß aus und durch meine Besuche im Ausland dass die Tiere auch uns Menschen brauchen. Viel mehr, als manch einer denkt. Denn das Elend ist hier in Deutschland und im Ausland viel, viel größer, als es öffentlich gesagt wird. Wir könnten noch so wahnsinnig viel von jenen Wesen lernen, wenn wir endlich einmal anfangen würden zuzuhören.

Zuzuhören, was sie uns versuchen zu zeigen - nämlich respekt - und würdevoll zu leben und leben zu lassen.

"ALLES, WAS IHR ESST, wird in eine Plastikhülle gepackt, ist sauber zerteilt und vorbereitet für die Pfanne, hat keinen Geschmack und erweckt in euch keine Schuldgefühle. Wenn ihr eure Nerz- oder Robbenmäntel tragt, wollt ihr nicht daran erinnert werden, wieviel Blut und Schmerz sie gekostet haben. Wenn wir einen Büffel töteten, dann wußten wir, was wir taten. Wir baten seinen Geist um Vergebung und sagten ihm, warum wir es tun mußten. Wir ehrten mit einem Gebet die Gebeine derer, die uns ihr Fleisch als Nahrung gaben, wir beteten, daß sie wiederkommen sollten, wir beteten für das Leben unserer Brüder, des Büffelvolkes, genauso wie für unser eigenes Volk. Für uns ist alles Leben heilig. Der Staat Dakota hat eigene Beamte für die Schädlingsbekämpfung. Sie setzen sich in ein Flugzeug und erschießen die Kojoten von der Luft aus. Sie führen Buch darüber, jeder tote Kojote wird in ihr Notizheft eingetragen. Die Vieh- und Schafzüchter bezahlen sie dafür. Kojoten ernähren sich von Nagetieren, von Feldmäusen und an- derem kleinem Getier. Gelegentlich fressen sie ein Schaf, das sich verlaufen hat. Sie sind die natürlichen Abfallverwerter, sie säubern das Land von allem, was faulig ist und stinkt. Wer sich die Mühe macht und sie zähmt, für den sind sie gute Spielgefährten. Doch wenn sie am Leben bleiben, haben einige Leute Angst, ein paar Cent zu verlieren und deshalb tötet man sie vom Flugzeug aus. Die Kojoten waren in diesem Land, bevor die Schafe hierherkamen, aber sie sind euch im Weg: Ihr könnt aus ihnen keinen Profit schlagen. Mehr und mehr Tiere sterben aus. Die Tiere, die der Große Geist in dieses Land gesetzt hat, müssen fort. Nur die Haustiere, nur die vom Menschen gezüchteten Tiere dürfen leben — zumindest so lange, bis man sie in den Schlachthof treibt. Dieser entsetzliche Hochmut des weißen Menschen, der sich anmaßt, mehr als Gott zu sein, mehr als die Natur! Der Weiße sagt: „Ich lasse dieses Tier leben, denn es bringt mir Geld"; und er sagt: „Jenes Tier muß sterben, ich kann an ihm nichts verdienen, den Platz, den es braucht, kann ich besser verwenden. Nur ein toter Kojote ist ein guter Kojote." Die Weißen behandeln die Kojoten fast so schlimm, wie sie einst uns Indianer behandelt haben.

Lame Deer"
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Seit dem April 2006 helfe ich in meiner Auffangstation auf Mallorca, eben dass was von hier in Deutschland möglich ist...
Aber die Tage, die ich dort war, waren sehr intensiv, irgendwie traurig, aber mit den Tieren zusammen zu sein - schön...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Link zu der Auffangstation auf Mallorca, die immerzu auf Hilfe von außen angewiesen sind und für die ich hier meine Hand ins Feuer lege, weil ich weiß, dass ihre Arbeit klasse ist und die Tiere sie brauchen:
www.firstaidanimales.mallorca.com

 
 
 
Dann noch ein gesundes spanisches Abendessen und dann gings am Tag drauf leider wieder nach Hause.
Eine schöne intensive Zeit, die mich dem Tierschutz und jenen Menschen einiges näher brachte. Ich kann es nur jedem raten, im Namen der Tiere - auch zu helfen.
Man rettet Welten und kleine Tierseelen - und dass ist unheimlich viel.
 
Seelenvogel